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Aktuelles - Gemeinde Flintsbach a. Inn


 

Donnerstag, 01. April 2021

Grußwort des Ersten Bürgermeisters zu Ostern

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die bevorstehende Osterzeit ist leider immer noch geprägt vom Geschehen um Coronainfektionen, Impfmöglichkeiten und den andauernden Einschränkungen. Wiederum steigende Inzidenzzahlen schieben die bereits ins Auge gefassten Lockerungen weiter hinaus. Es ist nach wie vor ungewiss, wie lange die Belastungen noch andauern werden. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern für ihre Disziplin bei der Einhaltung der Hygienemaßnahmen bedanken.

Großes Interesse gilt weiterhin dem Geschehen um die Planung des Brennernordzulaufes. Nachdem die lang erwartete Vorstellung des Raumordnungsverfahrens der Regierung von Oberbayern (ROV) erfolgte, soll nun nach Ostern die so genannte Vorzugstrasse der Deutschen Bahn für den Brenner Nordzulauf vorgestellt werden. Dies wird von uns allen mit großer Spannung erwartet. Fest steht jedoch jetzt schon, dass die Gemeinde Flintsbach immer in irgendeiner Weise betroffen sein wird.

Dem Raumordnungsverfahren kann man entnehmen, dass die Planungen der Deutschen Bahn zu wenige Tunnellösungen beinhalten. Hier müssen, wie von uns schon immer gefordert, mehr Gleisanlagen unterirdisch verlaufen (mindestens Tiroler Standard mit 80 Prozent Untertunnelung). Wie die oberirdische Trassenführung ausschauen würde, haben uns die im Rahmen einer Aktion aufgestellten Fackeln von Benno Schmid und Sophie Bartl eindrücklich gezeigt.

Von großer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang die Prüfung, ob die Verknüpfungsstelle Niederaudorf/Kirnstein unterirdisch in den Wildbarren verlegt werden kann. Flintsbach, wie auch unsere Nachbar-Kommunen haben in ihren Gremien beschlossen, jeweils 10.000 € für die Untersuchung bereitzustellen. Daran beteiligten sich auch die Gemeinden, welche durch das ROV nicht mehr betroffen sind. Für diese nach wie vor vorbildliche Einigkeit im Inntal bin ich den Bürgermeistern mit ihren jeweiligen Gemeinderatsgremien sehr dankbar.

Nach einer Fülle von Terminen bei den verschiedensten Ministerien und vielen Treffen mit den Bürgermeistern des Inntals ist es jetzt gelungen, dass das Bundesverkehrsministerium die Finanzierung der Machbarkeitsstudie einer Verknüpfungsstelle im Wildbarren übernimmt.

Nach Ostern, wenn die Vorzugstrasse bekannt ist, gilt es weiterhin alle Kräfte zu bündeln, um die optimalste Lösung für unser Inntal zu bekommen. Wir wollen nach wie vor nicht die billigste, sondern die verträglichste Lösung, mit höchstmöglichem unterirdischem Anteil.

Für den Sommer erwartet uns eine große Belastung im Rahmen der in Aussicht genommenen Neuaspahltierung der Staatsstraße durch den Ort. Wie in zurückliegenden Artikeln des Flintsbacher Boten erwähnt. werden wir die nun abgeschlossene Neuverlegung der Wasser- und Gasleitung mit dem Aufbringen einer neuen Deckschicht abschließen. Die Gemeinde Flintsbach trifft hier nur der Anteil des Wasserleitungsgrabens und der Planungskosten.

Die durch den Ort führende Staatsstraße 2089 ist seit langer Zeit in einem schlechten Zustand, was durch dir Baumassnahme noch erheblich verschlimmert wurde. Seit Jahren beklagen sich viele Anwohner über diesen aus ihrer Sicht untragbaren Zustand und brachten die damit verbundenen Probleme bei der Gemeindeverwaltung vor. Eigentümer der Staatsstraße ist der Freistaat Bayern. Für das Straßenbauamt Rosenheim (ausführende Behörde) erschien der Zustand der Straße noch nicht so gravierend negativ, dass saniert werden müsste. Angedacht war eine Neuasphaltierung in frühestens 15 bis 20 Jahren.

Intensive Verhandlungen, in die auch der Druck der Anlieger einfloss, brachten nach einigen Rückschlägen das Ergebnis, dass sich jetzt das Straßenbauamt bereit erklärt, unsere Ortsdurchfahrt zu sanieren.

Mit dieser großen Baumaßnahme wird es ab Pfingsten leider zu einer massiven Verkehrsbeinträchtigung kommen. Geplant ist, die Staatsstraße von Süden her, ab dem Umspannwerk in Richtung Norden, bis etwa Einmündung Soinweg zu erneuern. Dieser umfassende Eingriff kann laut Auskunft des Straßenbauamts nur unter Vollsperrung und nur außerhalb der Ferienzeiten erfolgen. Mir ist klar, dass diese Baumaßnahme eine große Belastung für Anwohner, Gewerbetreibende und Landwirte bedeutet. Gleichzeitig bitte ich aber wegen keiner anderen Alternativmöglichkeit um Verständnis.

Ich wünsche Ihnen alle frohe Ostern und bleiben Sie gesund.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Lederwascher
Erster Bürgermeister

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