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Freitag, 25. September 2020

Umweltmobil in Flintsbach

Zur Annahme von Problemabfällen steht das Umweltmobil des Landkreises am Donnerstag, 1. Oktober 2020 von 8.30 Uhr bis 9.30 Uhr am Parkplatz am Freibad.

Zum Umweltmobil können grundsätzlich alle Problemabfälle aus Haushalten kostenlos gebracht werden, wie z.B. Farb- und Reinigungsmittelreste, Chemikalien, Verdünner, Holz- und Pflanzenschutzmittel, Haushaltsbatterien, Säuren, Laugen und Ölfilter.

Helfen Sie mit, den Hausmüll zu entgiften!

Keine Annahme gewerblicher Problemabfälle.

Weitere Auskünft erteilt das Landratsamt Rosenheim unter 08031/392-4312 oder -4306 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 


Dienstag, 15. September 2020

Straße nach Niederaudorf gesperrt

Die Straße St 2089 zwischen Flintsbach und Niederaudorf ist von 15.09.2020 bis voraussichtlich 23.10.2010 ab Kirnstein gesperrt.


Wegen der Straßensperrung zwischen Fischbach und Niederaudorf gilt ab 15.09.2020 bis 01.11.2020 ein Ersatzfahrplan für die Wendelstein-Ringlinie. Die neuen Abfahrszeiten können Sie hier als PDF downloaden.

PDF Download:


Brenner-Nordzulauf für den Abschnitt Gemeinde Tuntenhausen – Gemeinde Kiefersfelden (Staatsgrenze Deutschland/Österreich);

Stellungnahme der Gemeinde Flintsbach a.Inn


Durch die notwendigen Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus sind leider auch beträchtliche wirtschaftliche Schäden zu erwarten. Das Bundesfinanzministerium und die Finanzministerien der Länder haben sich daher darauf geeinigt, dass es angezeigt ist, geschädigte Unternehmen durch steuerliche Maßnahmen zur Vermeidung unbilliger Härten entgegenzukommen. Grundsätzlich obliegt es den Kommunen, im Rahmen ihrer Finanzhoheit eigenständig in Bezug auf Billigkeitsmaßnahmen (Stundung, Erlass, etc.) ermessensgerechte Entscheidungen im Rahmen der Gesetze zu treffen.

In Anbetracht der besonderen Umstände sowie der zu erwartenden erheblichen wirtschaftlichen Auswirkungen wird sich auch die Gemeinde Flintsbach a.Inn an die durch das Bundesfinanzministerium und die Finanzministerien der Länder vorgegebene Handhabung u.a. in Bezug auf Stundungsanträge bei der Gewerbesteuer, Anpassung von Gewerbesteuervorauszahlungen anlehnen.

Ziel muss es sein, die Liquidität und den Geschäftsbetrieb der vom Coronavirus tangierten Betriebe und Unternehmen aufrechtzuerhalten.

Muster für einen Antrag auf Stundung der Gewerbesteuer und ein entsprechendes Antragsformular zur Herabsetzung des Gewerbesteuermessbetrages finden Sie auf der Homepage des Bayer. Staatsministerium für Finanzen unter www.stmfh.bayern.de

 


Das Thema Nordzulauf zum Brennerbasistunnel beschäftigt den Gemeinderat seit Beginn der Legislaturperiode bei jeder Sitzung. Vor dem Hintergrund der seit dem Sommer vorliegenden Grobtrassenentwürfe und der damit verbundenen Betroffenheit von Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde wird das Fehlen von validen Verkehrszahlen sowie Daten und Fakten immer stärker vermisst und nun nochmals angemahnt. Seit Jahren steht das Versprechen des Bundesverkehrsministeriums entsprechendes Material zu liefern, offen. Die von Erstem Bürgermeister Stefan Lederwascher seit Beginn der Diskussion geäußerte Grundaussage "Sollte eine Neubaustrecke erforderlich sein..." rückt somit verstärkt in den Vordergrund.

Angesichts fehlender Zahlen und Fakten kam der Gemeinderat in der Sitzung vom 09.11.2018 zu der Überzeugung, eine Resolution zum Thema Brenner Nordzulauf zu verfassen. Diese Resolution, die einstimmig verabschiedet wurde, dient auch der offiziellen Sprachregelung der Gemeinde Flintsbach zu diesem Thema. Der Gemeinderat war sich auch darüber einig, trotz der noch nicht gelieferten Daten und Fakten zum Brenner Nordzulauf, in den laufenden Planungen und Planungsgremien weiter präsent zu bleiben. Nur so kann direkter Einfluss auf den Planungsprozess im vorgegebenen Rahmen genommen werden. Bei einem Austritt der Gemeinde aus diesen Gremien würde auch so weiter geplant und die Gemeinde bliebe außen vor.

Resolution der Gemeinde Flintsbach a.Inn zum Brenner Nordzulauf vom 09.11.2018

"Der Gemeinderat der Gemeinde Flintsbach a.Inn fordert die Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Bahn dazu auf, die Notwendigkeit des Brenner Nordzulaufs von unabhängiger Stelle nachvollziehbar belegen zu lassen.

In Bezug auf die Planungen des Brenner Nordzulaufs spricht sich die Gemeinde Flintsbach a.Inn aufgrund der besonderen geographischen Enge sehr deutlich gegen die Planung einer Verknüpfungsstelle im Bereich des Gemeindegebiets aus.

Der Bau des dritten und vierten Gleises mit Verknüpfungsstelle würde gegebenenfalls die Verlegung der Bestandsstrecke mit Bahnhof, Parkplatz und Zufahrtsstraßen nach sich ziehen. Damit wäre eine unterirdische Führung der Zulaufstrecke im Bereich der Gemeinde nicht mehr möglich.

Die zu erwartenden Falgen einer oberirdischen Trasse würden das Inntal, die Lebensgrundlage der Bauern und das Orts- und Landschaftsbild zerstören. Der Gemeinderat nimmt hiermit seine Verantwortung für die Menschen und die Natur im Inntal wahr und tritt ein für den Schutz vor nicht gerechtfertigter Inanspruchnahme der Landschaft und dem damit verbundenen Flächenverbrauch.

Falls Ausgleichsflächen erforderlich werden, dürfen diese zu keiner zusätzlichen Einschränkung der Flächennutzung im Inntal führen.

Sollt das dritte und vierte Gleis im bayerischen Inntal tatsächlich gebaut werden müssen, käme aus unserer Sicht nur eine unterirdische Trassenführung in Frage. allein die Bauphase würde die Bevölkerung erheblich belasten, so dass eine darüber hinausgehende Belastung und die Zerstörung der Landschaft nicht hinnehmbar sind.

Der Gemeinderat fordert darüber hinaus eine sofortige Ertüchtigung des Lärmschutzes auf der Bestandsstrecke nach Standard einer Neubaustrecke, da der erwartete Verkehr auf der Bestandsstrecke über Jahre hinaus deutlich über das derzeitige Maß hinausgehen wird."