• 1
  • 2
  • 3

Header Sommer6 Guthmann


Aktuelles - Gemeinde Flintsbach a. Inn


 

Das Gelände der Burg Falkenstein kann voraussichtlich bis 20. Mai 2021 nicht betreten werden. Aufgrund von Frostschäden kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich aus einer Mauer, die seitlich des Turms steht, Steine lösen.

Die Zeit der Schließung wird genutzt, um den Hang zu sichern. Die Mauer war nicht Teil des Sanierungsprojekts von Burg Falkenstein.


Freitag, 30. April 2021

Wertstoffhof geschlossen

Der Wertstoffhof ist wegen Sperrung der Tiefenbacher Straße (Breitbandausbau) an folgenden Tagen geschlossen:
Montag, 10. Mai 2021
Mittwoch, 12. Mai 2021
Montag, 17. Mai 2021
Mittwoch, 19. Mai 2021


Dafür ist wie folgt geöffnet:
Freitag, 14. Mai 2021 von 13 Uhr bis 18 Uhr
Samstag, 15. Mai 2021 von 9 Uhr bis 13 Uhr
Freitag, 21. Mai 2021 von 13 Uhr bis 18 Uhr
Samstag, 22. Mai 2021 von 9 Uhr bis 13 Uhr

 


Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die bevorstehende Osterzeit ist leider immer noch geprägt vom Geschehen um Coronainfektionen, Impfmöglichkeiten und den andauernden Einschränkungen. Wiederum steigende Inzidenzzahlen schieben die bereits ins Auge gefassten Lockerungen weiter hinaus. Es ist nach wie vor ungewiss, wie lange die Belastungen noch andauern werden. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern für ihre Disziplin bei der Einhaltung der Hygienemaßnahmen bedanken.

Großes Interesse gilt weiterhin dem Geschehen um die Planung des Brennernordzulaufes. Nachdem die lang erwartete Vorstellung des Raumordnungsverfahrens der Regierung von Oberbayern (ROV) erfolgte, soll nun nach Ostern die so genannte Vorzugstrasse der Deutschen Bahn für den Brenner Nordzulauf vorgestellt werden. Dies wird von uns allen mit großer Spannung erwartet. Fest steht jedoch jetzt schon, dass die Gemeinde Flintsbach immer in irgendeiner Weise betroffen sein wird.

Dem Raumordnungsverfahren kann man entnehmen, dass die Planungen der Deutschen Bahn zu wenige Tunnellösungen beinhalten. Hier müssen, wie von uns schon immer gefordert, mehr Gleisanlagen unterirdisch verlaufen (mindestens Tiroler Standard mit 80 Prozent Untertunnelung). Wie die oberirdische Trassenführung ausschauen würde, haben uns die im Rahmen einer Aktion aufgestellten Fackeln von Benno Schmid und Sophie Bartl eindrücklich gezeigt.

Von großer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang die Prüfung, ob die Verknüpfungsstelle Niederaudorf/Kirnstein unterirdisch in den Wildbarren verlegt werden kann. Flintsbach, wie auch unsere Nachbar-Kommunen haben in ihren Gremien beschlossen, jeweils 10.000 € für die Untersuchung bereitzustellen. Daran beteiligten sich auch die Gemeinden, welche durch das ROV nicht mehr betroffen sind. Für diese nach wie vor vorbildliche Einigkeit im Inntal bin ich den Bürgermeistern mit ihren jeweiligen Gemeinderatsgremien sehr dankbar.

Nach einer Fülle von Terminen bei den verschiedensten Ministerien und vielen Treffen mit den Bürgermeistern des Inntals ist es jetzt gelungen, dass das Bundesverkehrsministerium die Finanzierung der Machbarkeitsstudie einer Verknüpfungsstelle im Wildbarren übernimmt.

Nach Ostern, wenn die Vorzugstrasse bekannt ist, gilt es weiterhin alle Kräfte zu bündeln, um die optimalste Lösung für unser Inntal zu bekommen. Wir wollen nach wie vor nicht die billigste, sondern die verträglichste Lösung, mit höchstmöglichem unterirdischem Anteil.

Für den Sommer erwartet uns eine große Belastung im Rahmen der in Aussicht genommenen Neuaspahltierung der Staatsstraße durch den Ort. Wie in zurückliegenden Artikeln des Flintsbacher Boten erwähnt. werden wir die nun abgeschlossene Neuverlegung der Wasser- und Gasleitung mit dem Aufbringen einer neuen Deckschicht abschließen. Die Gemeinde Flintsbach trifft hier nur der Anteil des Wasserleitungsgrabens und der Planungskosten.

Die durch den Ort führende Staatsstraße 2089 ist seit langer Zeit in einem schlechten Zustand, was durch dir Baumassnahme noch erheblich verschlimmert wurde. Seit Jahren beklagen sich viele Anwohner über diesen aus ihrer Sicht untragbaren Zustand und brachten die damit verbundenen Probleme bei der Gemeindeverwaltung vor. Eigentümer der Staatsstraße ist der Freistaat Bayern. Für das Straßenbauamt Rosenheim (ausführende Behörde) erschien der Zustand der Straße noch nicht so gravierend negativ, dass saniert werden müsste. Angedacht war eine Neuasphaltierung in frühestens 15 bis 20 Jahren.

Intensive Verhandlungen, in die auch der Druck der Anlieger einfloss, brachten nach einigen Rückschlägen das Ergebnis, dass sich jetzt das Straßenbauamt bereit erklärt, unsere Ortsdurchfahrt zu sanieren.

Mit dieser großen Baumaßnahme wird es ab Pfingsten leider zu einer massiven Verkehrsbeinträchtigung kommen. Geplant ist, die Staatsstraße von Süden her, ab dem Umspannwerk in Richtung Norden, bis etwa Einmündung Soinweg zu erneuern. Dieser umfassende Eingriff kann laut Auskunft des Straßenbauamts nur unter Vollsperrung und nur außerhalb der Ferienzeiten erfolgen. Mir ist klar, dass diese Baumaßnahme eine große Belastung für Anwohner, Gewerbetreibende und Landwirte bedeutet. Gleichzeitig bitte ich aber wegen keiner anderen Alternativmöglichkeit um Verständnis.

Ich wünsche Ihnen alle frohe Ostern und bleiben Sie gesund.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Lederwascher
Erster Bürgermeister


Stellungnahme vom Ing.büro Rappl zum voraussichtlichen Bauablauf:

In der Zeit vom 07.06. bis 16.07.2021, zwischen den Pfingst- und den Sommerferien, ist eine Neuasphaltierung der Kufsteiner- und der Rosenheim Straße auf gesamte Straßenbreite geplant. Die grundlegenden Vorgaben für die Bauarbeiten wurden vom Staatlichen Bauamt Rosenheim festgelegt.

Für die Durchführung der Maßnahme ist aufgrund der gültigen Arbeitssicherheitsvorschriften eine Vollsperrung des Durchgangsverkehrs erforderlich.

Die Umleitung erfolgt für Fahrzeuge über 60 km/h über Brannenburg bzw. Oberaudorf über die Autobahn A93. Für Fahrzeuge unter 60 km/h erfolgt die Umleitung über Brannenburg, Nußdorf, Erl und Oberaudorf.

Mit der Maßnahme wird die Asphaltbinderschicht und die komplette Asphaltdeckschicht einschließlich Gussasphaltrinne zwischen der Querungshilfe am Soinweg und dem Umspannwerk zwischen Flintsbach und Fischbach erneuert.

Außerdem werden die Schachtabdeckungen im Zuge der Maßnahme ausgetauscht.

Die Arbeiten sind in zwei Bauabschnitten geplant.

Der Übergang zwischen südlichem und nördlichem Abschnitt ist im Bereich des Feuerwehrhauses.

Je Bauabschnitt ist mit einer Bauzeit von ca. 3 Wochen zu rechnen. Für die Bauarbeiten muss der jeweilige Abschnitt für jeglichen Verkehr, außer dem Fußgängerverkehr gesperrt werden. Um die Bauzeit einhalten zu können, muss auch an den Samstagen gearbeitet werden.

Als erster Abschnitt soll der südliche Bereich ausgeführt werden.

Es erfolgt jeweils das Abfräsen des best. Asphalts mit einer Tiefe von ca. 12 cm. Anschließend werden die Sanierungsarbeiten an den Schachtabdeckungen und die Pflasterungen der Busbuchten durchgeführt und eine ca. 8 cm dicke Asphaltbinderschicht eingebaut. Zufahrten zu den Anliegergrundstücken sind in dieser Zeit nicht möglich. Für die anlieger wird am Petersbergweg ein provisorischer Ausweichparkplatz durch die Gemeinde zur Verfügung gestellt. Nach Einbau der Asphaltbinderschicht erfolgt die Herstellung der Gussasphaltrinne zur Entwässerung der Straße und abschließend der Asphaltdeckenbau sowie das Aufbringen der Fahrbahnmarkierungen.

Anschließend erfolgt die Ausführung des zweiten Bauabschnitts.


Hier finden Sie das Anmeldungeformular zur Mittagsbetreuung an der Grundschule für das Schuljahr 2021/2022 zum Download.


Für das gemeindliche Freibad suchen wir zum Beginn der Badesaison wieder Aufsichtspersonal (m/w/d). Voraussetzung: mindestens 18 Jahre alt, sportlich, freundlich und flexibel. Eine schwimmmäßige Ausbildung (Wasserwacht) wäre von Vorteil, ist jedoch nicht Bedingung. Bei Bedarf können auch mehrere Personen eine Stelle besetzen (z.B. stunden- oder tageweise).

Die Anstellung erfolgt im Rahmen einer kurzfristigen Beschäftigung.

Ihre schriftliche Kurzbewerbung - gerne auch per E-Mail - an: Gemeinde Flintsbach a.Inn, Kirchstr. 9, 83126 Flintsbach a.Inn, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Telefonische Auskünfte erteilen wir gerne unter Tel. 08034/3066-0

 


Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege stellt kostenlos FFP2-Masken für pflegende Angehörige bereit. Personen mit Pflegegrad, die vom Christlichen Sozialwerk betreut werden, werden angeschrieben bzw. mit den entsprechenden Masken beliefert.

Alle anderen Personen mit Pflegegrad bzw. die Hauptpflegepersonen können ab sofort drei Schutzmasken bei der Gemeindeverwaltung (Mo-Fr 8-12 Uhr und Do 14-18 Uhr) abholen. Bitte bringen Sie dazu als Nachweis das Schreiben der Pflegekasse mit der Feststellung des Pflegegrades mit.


Dienstag, 27. Oktober 2020

Rathaus unter Einschränkung geöffnet

Die immer noch hohen Fallzahlen im Landkreis Rosenheim haben uns dazu bewogen, an unserem Konzept festzuhalten und auch weiterhin die Türen des Rathauses geschlossen zu halten. Dies tun wir zum Schutz aller Bürgerinnen und Bürger und auch zum Schutz unserer Mitarbeiter.

Bitte klingeln Sie am Eingang, sie werden dann vom jeweiligen Sachbearbeiter abgeholt.

Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten und um Ihnen eventuelle Wartezeiten zu ersparen, möchten wir Sie bitten, vorab telefonisch unter Tel. 08034/3066-0 oder per Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! einen Termin zu vereinbaren.

Selbstverständlich sind wir in dieser schwierigen Zeit nach wie vor gerne für Sie da!

Ihre Gemeindeverwaltung


Durch den Erlass der 11. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (11. BayIfSMV) wurde ein erneuter Lockdown des öffentlichen Lebens im Freistaat Bayern verfügt.

Ein Überblick über die wichtigsten Änderungen und Bestimmungen, aktuellen Maßnahmen und Fallzahlen zu Covid-19 sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen:

 

Über diesen Link finden Sie die aktuellen Maßnahmen und Fallzahlen zu Covid-19 sowie Antworten auf  häufig gestellte Fragen: https://www.landkreis-rosenheim.de/covid-19/


Brenner-Nordzulauf für den Abschnitt Gemeinde Tuntenhausen – Gemeinde Kiefersfelden (Staatsgrenze Deutschland/Österreich);

Stellungnahme der Gemeinde Flintsbach a.Inn


Das Thema Nordzulauf zum Brennerbasistunnel beschäftigt den Gemeinderat seit Beginn der Legislaturperiode bei jeder Sitzung. Vor dem Hintergrund der seit dem Sommer vorliegenden Grobtrassenentwürfe und der damit verbundenen Betroffenheit von Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde wird das Fehlen von validen Verkehrszahlen sowie Daten und Fakten immer stärker vermisst und nun nochmals angemahnt. Seit Jahren steht das Versprechen des Bundesverkehrsministeriums entsprechendes Material zu liefern, offen. Die von Erstem Bürgermeister Stefan Lederwascher seit Beginn der Diskussion geäußerte Grundaussage "Sollte eine Neubaustrecke erforderlich sein..." rückt somit verstärkt in den Vordergrund.

Angesichts fehlender Zahlen und Fakten kam der Gemeinderat in der Sitzung vom 09.11.2018 zu der Überzeugung, eine Resolution zum Thema Brenner Nordzulauf zu verfassen. Diese Resolution, die einstimmig verabschiedet wurde, dient auch der offiziellen Sprachregelung der Gemeinde Flintsbach zu diesem Thema. Der Gemeinderat war sich auch darüber einig, trotz der noch nicht gelieferten Daten und Fakten zum Brenner Nordzulauf, in den laufenden Planungen und Planungsgremien weiter präsent zu bleiben. Nur so kann direkter Einfluss auf den Planungsprozess im vorgegebenen Rahmen genommen werden. Bei einem Austritt der Gemeinde aus diesen Gremien würde auch so weiter geplant und die Gemeinde bliebe außen vor.

Resolution der Gemeinde Flintsbach a.Inn zum Brenner Nordzulauf vom 09.11.2018

"Der Gemeinderat der Gemeinde Flintsbach a.Inn fordert die Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Bahn dazu auf, die Notwendigkeit des Brenner Nordzulaufs von unabhängiger Stelle nachvollziehbar belegen zu lassen.

In Bezug auf die Planungen des Brenner Nordzulaufs spricht sich die Gemeinde Flintsbach a.Inn aufgrund der besonderen geographischen Enge sehr deutlich gegen die Planung einer Verknüpfungsstelle im Bereich des Gemeindegebiets aus.

Der Bau des dritten und vierten Gleises mit Verknüpfungsstelle würde gegebenenfalls die Verlegung der Bestandsstrecke mit Bahnhof, Parkplatz und Zufahrtsstraßen nach sich ziehen. Damit wäre eine unterirdische Führung der Zulaufstrecke im Bereich der Gemeinde nicht mehr möglich.

Die zu erwartenden Falgen einer oberirdischen Trasse würden das Inntal, die Lebensgrundlage der Bauern und das Orts- und Landschaftsbild zerstören. Der Gemeinderat nimmt hiermit seine Verantwortung für die Menschen und die Natur im Inntal wahr und tritt ein für den Schutz vor nicht gerechtfertigter Inanspruchnahme der Landschaft und dem damit verbundenen Flächenverbrauch.

Falls Ausgleichsflächen erforderlich werden, dürfen diese zu keiner zusätzlichen Einschränkung der Flächennutzung im Inntal führen.

Sollt das dritte und vierte Gleis im bayerischen Inntal tatsächlich gebaut werden müssen, käme aus unserer Sicht nur eine unterirdische Trassenführung in Frage. allein die Bauphase würde die Bevölkerung erheblich belasten, so dass eine darüber hinausgehende Belastung und die Zerstörung der Landschaft nicht hinnehmbar sind.

Der Gemeinderat fordert darüber hinaus eine sofortige Ertüchtigung des Lärmschutzes auf der Bestandsstrecke nach Standard einer Neubaustrecke, da der erwartete Verkehr auf der Bestandsstrecke über Jahre hinaus deutlich über das derzeitige Maß hinausgehen wird."